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Planung und Pflanzung

Winterhärtezonen

In Anlehnung an das System der Winterhärtezonen vom United States Department of Agriculture (USDA) erfolge in den 1980er Jahren eine Adaption auf Europa. Die Zonen geben Aufschluss zum Makro-und Mesoklima mit einer gemittelten Minimaltemperatur, die lokalen Gegebenheiten können jedoch davon abweichen.

Die Angaben in unseren Datenblättern berücksichtigen die verwendeten empfindlichsten Pflanzen und geben Orientierung zum Einsatz der Pflanzenmischung.

 winterha-rtezonenwinterhartezonen_Tabelle

 

Ausschreibungtexte

 Für Ihre Ausschreibungen oder Angebote zu landschaftsgärtnerischen Arbeiten haben wir nachfolgend Leistungstexte zusammengestellt. Die Download Dateien können Sie als pdf oder GAEB d.81-Datei herunterladen und so direkt in Ihr Ausschreibungsprogramm einpflegen. Beispielhaft haben wir eine Staudenmischung in die Texte eingesetzt, die Sie entsprechend an Ihre Wahl anpassen können. Unsere Ausscchreibungstexte finden Sie ebenfalls bei Ausschreiben.de.

 

 

Leistungstexte für Staudenmischpflanzung GAEB d.81

 Leistungstexte für Staudenmischung pdf

 Leistungstexte für Zwiebelmischpflanzung GAEB d.81

 Leistungstexte für Zwiebelmischpflanzung pdf

 Leistungstexte-Fertigsubstrat-Baumsubstrat-ueberbaubar-pdf

Pflanz- und Pflegeanleitungen

 

Pflanzung

Unsere Staudenmischungen können im frostfreien Boden von Mitte März bis Ende Oktober gepflanzt werden. Dabei stellt auch die Pflanzung im Sommer bei ausreichender Wässerung kein Problem dar.

 Wichtigste Voraussetzung für das Funktionieren der Staudenmischpflanzung ist eine gute Bodenvorbereitung. Hierzu müssen die Pflanzflächen vor dem Bepflanzen frei von Wurzel- und Dauerunkräutern sein.

 Um den Pflanzaufwand für Sie zu minimieren, werden die Pflanzen bereits in unserer Gärtnerei vorgemischt und in Pflanzkisten verpackt. Nach Erhalt der Lieferung müssen die Stauden lediglich auf die Pflanzflächen gleichmäßig ausgelegt und gepflanzt werden.

 Legen Sie dazu zuerst die vorher durchdringend gewässerten Pflanztöpfe komplett auf der Pflanzfläche aus. Für den optimalen Eindruck der fertigen Pflanzung ist die Anordnung der Pflanzen in den Versandkisten, ohne weitere Gruppen- oder Artenbildung auf die Pflanzfläche zu übertragen. Bitte halten Sie dabei eine Pflanzdichte von acht Stauden pro Quadratmeter ein - dies entspricht etwa einem Pflanzabstand von 30 - 35cm. Topfen Sie die Pflanzen erst nach dem Verteilen aller Stauden und unmittelbar vor der Pflanzung aus.

 Die Stauden sind in die mit einer Pflanzschaufel vorbereiteten Pflanzlöcher zu setzen und von allen Seiten fest anzudrücken. Achten Sie beim Pflanzen auf bereits eingebrachte Pflanzen und minimieren Sie den Flächentritt auf der Pflanzfläche. Nach der Pflanzung sind die Stauden unbedingt durchdringend zu wässern um ein schnelles Anwachsen und den Bodenschluss der Wurzeln zu ermöglichen.

 Die Pflanzung sollte am Tag der Lieferung erfolgen. Sollte dies einmal nicht möglich sein, können die Pflanzkisten auch für ein bis maximal zwei Tage ungestapelt an einem geschützten, halbschattigen Platz zwischengelagert werden. Achten Sie dabei auf ausreichende tägliche Wassergaben.

 Bei hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung empfehlen wir, das Pflanzen auf die frühen Morgenstunden oder in den Abend zu verlegen und unbedingt stark anzuwässern.

 Für unsere Mischungen empfehlen wir eine Kies-Splittauflage (Mineralische Mulchschicht) in der Körnung 8/16 und einer Höhe von fünf Zentimeter. Diese kann das Auflaufen von Samenunkräutern wirksam unterdrücken. Schon wenige Tage nach der Pflanzung kann dies mit Hilfe einer Schaufel auf die Fläche ausgebracht werden.

 

Pflanzanleitung Staudenmischung

 Planting-Instruction

 Pflanzanleitung-Zwiebel-und Knollenmischungen

Pflanzanleitung - Dachgartenmischungen

 

Pflege

 

Allgemeine Hinweise

 Das System der Staudenmischpflanzung benötigt bis zur vollständigen Integration am Standort einen Zeitraum von etwa drei Vegetationsperioden. In dieser Zeit gewöhnen sich die gepflanzten Stauden an die Besonderheiten des Standortes, und die bodendeckenden Arten tragen zum Flächenschluss bei. Nach der Einwachszeit der Mischung sind wenige Pflegegänge über das Jahr erforderlich. Voraussetzung für den geringen Pflegeaufwand ist ein von uns empfohlener Mineralischer Mulch als Kies oder Splitt Auflage der Körnung 8/11 oder 8/16, mit 5 cm Schichtstärke. Diese kann den Aufwuchs von Unkraut wirksam reduzieren.

 Bis zum vollständigen Flächenschluss der Mischung und bei witterungsbedingten Abweichungen sind gegebenenfalls weitere Pflege- und Wässerungsgänge erforderlich. Jeder Standort wirkt sich unterschiedlich auf die Pflegezeiten der Pflanzung aus. Mit der Zeit wird sich auch ein hohes Maß an Eigenerfahrung einstellen.

 

Dynamik der Pflanzung

 Durch ein ausgewogenes breites Artenspektrum von kurzlebigen Arten bis hin zu robusteren Arten mit längerer Entwicklungszeit erzielt die Mischpflanzung ihre Stabilität. Lassen Sie den Pflanzen ihren Raum und beobachten Sie die Entwicklung über mehrere Vegetationsperioden. Ausfälle in der Pflanzung werden meist rasch durch benachbarte Arten geschlossen. Im Laufe der Vegetationsperioden werden Sie Pflanzen beobachten, welche optimal mit dem Standort zurechtkommen und sich gegenüber anderen Pflanzen durchsetzen.

 

Pflegegänge

 Auf ein Hacken und Lockern der Staudenfläche ist zum Wohle der Pflanzenentwicklung zu verzichten. Gegebenenfalls auflaufende Unkräuter sind herauszuziehen oder herauszustechen.

 Die weiteren Pflegegänge sind nach Bedarf und Pflanzenaufwuchs vorzunehmen. Längere feuchtwarme Witterungsperioden können zum Beispiel zu einem verstärkten Keimen und Aufwuchs von Gartenunkräutern führen.

 

Pflegeschnitt

 Im Jahresverlauf können abgeblühte Samenstände nach Bedarf zurückgeschnitten werden. Sofern Teile von Gräsern und Stauden als Winterschmuck auf der Fläche belassen wurden, sind diese vor dem Austrieb im Frühjahr zurückzuschneiden.

 Mit einem hoch eingestellten Rasenmäher oder Balkenmähgerät kann der Rückschnitt auch maschinell einmal jährlich im zeitigen Frühjahr erfolgen.

 

Herbstlaubbeseitigung

 Herbstlaubaufhäufungen sind gegebenenfalls zweimal von der Fläche zu entfernen. Beim ersten Pflegegang im Jahr sollte die Fläche auch von anderem Pflanzenmaterial, wie eingewehten Blättern, gereinigt werden. Bei den Schatten- und Halbschattenmischungen ist eine geringe Laubdecke als Humusbildner gewünscht.

 

Wässern

 Auf Wässerungsgänge kann nach einer zweijährigen Einwachsphase weitestgehend verzichtet werden. Sollten sich längere Trockenperioden einstellen, sind Wassergaben (20 l/m2) in den Abendstunden vorzunehmen.

 

Düngen

 Bei den meisten Staudenmischungen sollte bewusst nicht gedüngt werden. Die verwendeten Stauden benötigen einen betont mageren Boden. Die Staudenmischungen mit Beetcharakter und Mischungen für den Hausgarten sollten nach den jeweiligen Bodenverhältnissen individuell gedüngt werden.

 Pflegehinweise per pdf

 Pflegekalender

 Unkraut-Steckbrief

 

 

 

 

 

 

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