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Spätherbst - die sieben Jahreszeiten

Spätherbst

„Ohne Astern, diesem brausenden Anziehungspunkt für Menschen und Insekten, ist der Herbst in einem der wichtigsten Punkte sang- und klanglos. Sie verklären den Mollklang des Herbstes.“

-Karl Förster-

Anfang November bis Ende Dezember ist, laut Karl Förster und auch nach dem phänologischen Kalender, die Zeit des Spätherbstes. Wenn sich die Blätter der Eiche gelb färben, beginnt die Jahreszeit. Viele andere Gehölze, beispielsweise die Vogelbeere, werfen ihr Laub schon ab. In den Staudenbeeten wird es auch langsam licht aber noch blühen Astern und Chrysanthemen. Von den vielen verschiedenen Asternarten haben sich einige längst in unseren Gärten etabliert. Zu nennen wären beispielsweise die Raublatt-Aster Aster novae-angliae. Die locker und buschig aufrechtwachsende Art ist robust und pflegeleicht und erreicht eine Höhe von 120 – 140 Zentimetern. Eine andere, sehr interessante Art ist die Aster divaricatus. Sie toleriert Trockenheit und ist ebenso robust wie die novae-angeliae. Sie ist aber im Gegensatz dazu viel filigraner und zeichnet sich durch die kleinen weiß leuchtenden Blüten aus, die im Herbstbeet wie kleine Sterne funkeln.

Zu unserem Asternsortiment

 

„Wer Herbstgarten sagt, muss natürlich auch Silberfahnengras, Riesenhirse, Riesenpfeifengras und Lampenputzergras sagen“. Damit hat Förster völlig Recht. Vom Spätherbst bis über den Winter sind die Gräser diejenigen, die das abblühende Beet auch bei Frost attraktiv und formschön halten. Sie sind durch ihre filigrane Erscheinung, ihre Leichtigkeit und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in vielen Gartensituationen zu finden. Einige fallen durch eine interessante Laubfärbung auf wie beispielsweise das japanische Blutgras oder die Purpurrutenhirse. Andere werden für ihre Blütenstände geschätzt die je nach Jahres- und Blütezeit einen ganz eigenen Charakter haben. Aber auch andere Blütenstände wie die der Liatris spicata (im Bild links) oder der Echinacea sind robust und bleiben den Winter über stehen. 

 

Was gibt es zu tun?

Wer im Garten Gehölze und Stauden geschnitten hat, kann mit kleinen Reisighaufen einen Unterschlupf für Igel schaffen. Auch Laub wird jetzt aufgesammelt, vor allem vom Rasen. In den Beeten kann man es auch gern liegen lassen und hat so einen zusätzlichen Winterschutz für seine Stauden. Außerdem ist es ratsam, die Stauden aus verschiedenen Gründen nicht zurück zu schneiden. Die Samenstände bieten oftmals Futterquellen für Vögel und die Samenstände, beispielsweise die der Phlomis,  sind im Winter viel dekorativer, als bodennah abgeschnittene Pflanzen. Außerdem dienen die trockenen Stängel als Unterschlupf für viele Insekten und Wildbienen.

Im Spätherbst können Stauden noch sehr gut gepflanzt werden. Natürlich gilt das auch für Gehölze. Bestehende Rosen sollten jetzt angehäufelt werden und auch empfindliche Stauden sollten einen Schutz bekommen.

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