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Schattenperle - Wädenswiler Staudenmischung

Schattenperle – Wädenswiler Staudenmischung

Die von der ZHAW in Wädenswil entwickelte Staudenmischung gedeiht im Schatten von hoch aufgeasteten und tiefwurzelnden Bäumen und Sträuchern. Vom Frühjahr bis in den Spätherbst zeigen die insgesamt 16 Staudenarten harmonische, freundliche Blütenfarben in gelben, blauen und violetten Farbtönen. Im Sommer herrschen Pastellfarben und kontrastreiche Blattstrukturen. Im Herbst bringt vor allem der Staudenknöterich eine imposante Herbstfärbung. Selbst im Winter bleiben Blütenstände und Strukturen bestehen und erzeugen einen interessanten Winteraspekt.

Das ist drin

Bis 120 Zentimeter hoch wird die Japan-Herbst-Anemone Anemone tomentosa. Die kräftige Staude bildet mit anderen das Gerüst der Mischung. Ab August bis Oktober blüht sie in einem dunklen Rosaton. Die aus dem asiatischen Raum stammende Staude ist robust und vital. Aufgrund der relativ langen Anwachszeit sollte sie im zeitigen Herbst oder im Frühjahr gepflanzt werden, da es sonst zu Erfrierungen an den Wurzeln kommen kann.

Fast auf gleicher Höhe und mit einer ähnlichen Blütezeit präsentiert sich die Wild-Aster Aster ageratoides. Sie ist eine der Stauden die von der Sonne bis in den Halbschatten gepflanzt werden können. Wenn sie richtig eingewachsen ist, kommt sie auch mit kurzzeitiger Trockenheit und leichtem Wurzeldruck zurecht. Ein kleiner Nachteil ihrer Robustheit und Wüchsigkeit ist ihre breite und kräftige Erscheinung. So ist sie nicht für kleine Gärten und filigrane Pflanzungen geeignet, sondern eher für große Flächen auf denen sie sich ausbreiten und wirken kann. 

Polygonum amplexicaule, der Stauden- oder auch Kerzenknöterich, bevorzugt frische bis feuchte, mittelschwere Böden. Aber auch auf nicht ganz so guten Standorten kommt er gut zurecht. Die robuste Staude ist äußerst langlebig und entwickelt schnell kräftige Horste. Die einzige Schwachstelle sind die frostanfälligen Rhizome, da diese aus der Erde ragen. Wer seine Stauden aber, wie von uns empfohlen, erst im Frühjahr zurückschneidet, hat mit dem Laub des Knöterichs einen ausreichenden Winterschutz.

Bodendeckend, wintergrün und robust – das alles beschreibt das Brandkraut Phlomis russeliana.Phlomisbluete Die in Etagen angeordneten gelben Blütenquirle bleiben auch nach der Blüte stehen und wirken bis ins nächste Frühjahr. Das Laub ist wintergrün und treibt nach einem Rückschnitt zügig wieder aus. Die Blüten zeigen sich im Juni bis Juli und werden an den Blütenstielen bis etwa einen Meter hoch.

Zwei Geraniumarten mit etwa 40-50 Zentimetern Höhe begleiten die Stauden und bedecken zuverlässig den Boden. Das Geranium gracile blüht von Juni bis August und hat recht große Blüten. Diese kommen in einem eleganten hellen Lilaton daher und haben feine, dunkle Blattadern. Der Blut-Storchschnabel Geranium sanguineum hat kleiner Blüten in einem purpur- bis lilafarbenen Farbton. Aufgrund der Wuchsfreudigkeit wird es bei vielen Pflanzungen gern genutzt. Auf größeren Beetflächen kommt es besonders gut zur Geltung und sollte eher nicht in kleine Beete gepflanzt werden. Wie alle Geraniumarten sind auch diese beiden sehr robust und kommen auch mit nicht allzu langer Trockenheit gut zurecht. Sie bedecken den Boden recht schnell, verdrängen dabei aber nur Wildkräuter und keine anderen Stauden.

Bis zu einen Meter hoch wir der Blütenstand des Digitalis lutea. Der gelbe Fingerhut ist bei uns heimisch und fühlt sich auf mittelschweren  Böden wohl. Die gelben Blüten zeigen sich von Juni bis August. Zu beachten ist allerdings, dass alle Teile der Pflanze stark giftig sind. Wenn sich regelmäßig Kinder in der Nähe der Beete aufhalten, sollte auf eine andere Staude ausgewichen werden.

Die Frühblüher

Frühlings-AnemoneDie zur Staudenmischung passenden Blumenzwiebeln setzen sich aus sieben verschiedenen Arten zusammen. Eine reichhaltige Mischung aus blauen, weißen, gelben und rosafarbenen Blüten zusammen mit unterschiedlichen Blütezeiten und Höhen verspricht ein wahres Feuerwerk im eigentlich schattigen Beet. Krokusse und Winterlinge  läuten das Gartenjahr schon sehr zeitig ein. Die blauen beziehungsweise gelben Blüten bilden über die Jahre dichte Blütenteppiche. Durch Selbstaussaat verbreiten sie sich ganz von allein ohne dass sie andere Pflanzen dabei verdrängen. Anemone blanda, die weiße Frühlings-Anemone, hat große strahlenförmige Blüten und erstrahlt Ende März zu vollem Glanz. Der Schneeglanz, Chionodoxa luciliae, schließt sich der Anemone an. Große, lavendelblaue Blüten mit heller werdender Mitte leuchten von weitem wie kleine Sterne. Die recht spät blühende Art blüht bis weit in den April hinein.

Im April erhebt sich auch die frühblühende Narcissus cyclamineus über die langsam austreibenden Stauden. Die gelben Blütenblätter neigen sich leicht nach hinten und ähneln den Blüten des Alpenveilchens. Die Trompete ist in einem kräftigen Orangeton. Diese Art eignet sich ebenso gut zum verwildern und bildet schnell dichte Horste. Ein besonderes Highlight ist die Puschkinie, Puschkinia scilloides. Auf dem etwa 20 Zentimeter hohen Stiel erscheinen von März bis April viele glockenförmige Blüten. Diese sind weiß und haben einen leicht blauen Hauch.

Im Mai zeigen sich die großen, lilafarbenen Kugeln des Kugel-Lauchs, Allium aflatunense. Sie können bis zu 80 Zentimeter hoch werden. Der Kugel-Lauch lässt sich im Prinzip überall im Garten einsetzen, vom Steingarten bis zum klassischen Bauerngarten passt er überall dazu. Wichtig ist, wie bei allen Zwiebel- und Knollenpflanzen, dass der Boden nicht dauerhaft feucht und nicht zu schwer ist. Ein stark lehmiger Boden sollte mit Sand oder Splitt abgemagert und aufgelockert werden.

Boden und Standort  

Die Staudenmischung ist für halbschattige Standorte auf einer frischen Freifläche oder am Gehölzrand entwickelt worden. Die meisten Stauden tolerieren eine kurzzeitige Trockenheit, mögen es ansonsten aber eher frisch. Staunässe wird ebenfalls nicht toleriert. Der optimale Boden für diese Stauden ist mittelschwer, durchlässig und leicht humos. Zu schwerer Boden kann mit Sand oder Splitt abgemagert werden. Auch die Einarbeitung von abgelagertem Kompost kann die Bodenstruktur verbessern. Die Mischung ist bis etwa -28°C winterhart und benötigt keinen weiteren Winterschutz.

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