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Magura

 

Diese Woche beschäftigen wir uns mit der Staudenmischung Magura, entwickelt von Jonas Reif für die Dresdner Mischungen. Wer unsere Freitagsmischung regelmäßig verfolgt, erinnert sich vielleicht an den Namen. Im ersten Entwicklerportait wurde Jonas Reif bereits erwähnt.

zum Blogbeitrag "Dresdner Staudenmischungen"

Sein Schwerpunkt als Landschaftsplaner, Redakteur und mittlerweile Professor für Pflanzenverwendung ist und war schon immer die Bepflanzung und Pflanzenverwendung für Städte aber auch Privatgärten. Bei seiner Suche nach einer abwechslungsreichen und lebendigen Bepflanzung entwickelte er zusammen mit Michael Simonsen und durchgeblueht.de die Staudenmischpflanzung Magura.

 

 Was ist in der Mischung?

 

Magura

Die Staudenmischung selbst beinhaltet 10 verschiedene Arten. Dabei dominiert über die ganze Saison frisches, grünes Laub. Als Kontrast dazu treten Heuchera mit ihren dunkelrot bis violettfarbenen Blättern in Erscheinung. Eine besonders interessante Staude in dieser Komposition ist der Bartfaden, botanisch Penstemon digitalis genannt. Die ursprünglich aus Nord- bis Mittelamerika stammende Staude zeigt von Juli bis August ihre weißen Blüten. Das Besondere ist der dazu im Kontrast stehende, dunkelrote Blütenstiel. Die Blüte besitzt fünf Staubblätter, wobei nur vier davon mit Staubbeuteln besetzt sind. Das fünfte hat sich zu kleinen, langen Haaren entwickelt die dem Bartfaden damit seinen Namen gaben.

Der Wiesen- oder auch Schlangenknöterich Persicaria bistorta  ist sowohl Bodendecker als auch hohe Blühstaude. Den Namen Schlangen-Knöterich hat sie von den, wie Schlangen aussehenden, Wurzeln. Mit diesen verbreitet sich die Staude auch und schließt so die Beetfläche, was wiederum zu geringem Unkrautwuchs beiträgt. Die Wurzeln und Blätter sind sogar essbar und wurden früher auch äußerlich gegen Schlangenbisse angewandt. Man sollte jedoch nur geringe Mengen verzehren, da die Pflanze viel Oxalsäure beinhaltet. Die Blüte ist sehr dauerhaft und reicht von Juli bis zum Herbst.

 

Magura

 

Als interessanter Bodendecker kommt bei dieser Mischung Gallium odoratum, der Waldmeister, zum Einsatz. Die bei uns heimische Wild- und Heilstaude kommt in freier Natur vorwiegend in Rotbuchen- und Eichenwäldern vor, ist aber auch kultiviert im Topf zu bekommen. Schon im Mai bildet der Waldmeister ein weißes, filigranes und nach Honig duftendes Blütenmeer.

Als Ergänzung zur Magura gibt es auch hier eine passende Zwiebelmischung aus Zierlauch, Krokus, Lilien und Narzissen. Schon im Februar beginnen die Krokusse und zeigen ihre lilafarbenen Blüten. Kurze Zeit später legen die Lilien nach und stimmen langsam aber sicher den Frühling ein. Der Zierlauch, mit den mächtigen Blütenkugeln bildet das Schlusslicht, blüht dafür aber bis in den Juli hinein und ist dabei der I-Punkt auf der Staudenmischung.

 

Wie sieht der geeignete Standort aus?

 

Magura

Der Bartfaden liebt einen sonnigen, warmen Standort, verträgt aber auch Halbschatten. Auch die anderen Stauden der Mischung fühlen sich im absonnigen und halbschattigen Bereich wohl. Der Boden sollte frisch, durchlässig, humus- und nähstoffreich sein. Essentiell ist eine gute Drainage, damit die Stauden auch im Winter nicht zu nass stehen. Was den pH-Wert betrifft, sollte der Boden neutral bis schwach sauer sein.

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