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Heimischer Blütensaum - Bernburger Staudenmischung

Heimischer Blütensaum – Bernburger Staudenmischung

Als eine der wenigen Mischungen enthält der heimische Blütensaum aus Bernburg nur in Deutschland heimische Arten. Die Staudenmischung eignet sich für die Sonne aber auch für den Halbschatten. Der Zusatz „Saum“ verrät, dass das Konzept für lichte Gehölzränder entwickelt worden ist. Auf jeden Fall bekommt man mit dieser Zusammenstellung heimischer Pflanzen eine sehr natürlich wirkende Pflanzung mit Wildstaudencharakter. Die Blüten sind vorwiegend violett und gelb gefärbt. Die unterschiedlichen Blattstrukturen und Pflanzenhöhen spielen beim heimischen Blütensaum eine größere Rolle als die Blüten.

 

helleborus-foetidus

Das ist drin

Molinia arundinacea, das Riesenpfeifengras, ist einer der Gerüststauden. Die Blütenstände erreichen eine Höhe von etwa zwei Metern, wirken dabei aber trotzdem locker. Von August bis September blüht das Gras und färbt sich danach zum Herbst hin in einen gelbbraunen Ton. Die trockenen Blütenstände bleiben auch über den Winter stehen. Dadurch bleibt das Beet auch über den Winter attraktiv. Durch die Größe und den lockeren, überhängenden Wuchs eignet sich das Riesenpfeifengras für viele Gartengestaltungen und funktioniert auch als Solitärstaude.

Der Palmblatt Nieswurz Helleborus foetidus sorgt von März bis April für die ersten Staudenblüten im Garten. Gerade in der Zeit ist der Nieswurz eine beliebte Nektarquelle für Bienen. Die recht anspruchslose Staude kommt mit Sonne und Halbschatten zurecht und kann allein oder in Gruppen im Beet, am Beet- oder Gehölzrand stehen. Der Boden sollte locker und frisch sein, aber selbst mit trockenen Böden kommt die heimische Staude zurecht. Nur Umpflanzungen mag sie nicht, also besser gründlich überlegen an welchem Platz sie wachsen darf. Der Rückschnitt darf nicht im Herbst, sondern am besten nach der Blüte erfolgen.

 

agrimonia

Eine eher unbekannte aber bei uns heimische Staude ist Agrimonia eupatoria, der kleine Odermennig. Die gelbblühende Staude blüht von Juni bis Ende August und eignet sich perfekt für trockenere Lagen und Gehölzränder. Die Verbreitung erfolgt über Samen, welche durch ihre Klebrigkeit an Tieren und Menschen haften bleiben und sich so im Garten verteilen können. In der Naturmedizin ist die Staude bekannter, da ihre Blüten als Mittel gegen Magen-, Darm-, Leber- und Nierenleiden eingesetzt werden. Ein Rückschnitt im Frühjahr reicht der Pflanze aus, weitere Pflegemaßnahmen oder Ansprüche hat sie nicht. Bis etwa 120 Zentimeter hoch werden die Blütenstiele. Die Blüten befinden sich rund um den Blütenstiel.

Die Strauß-Margerite Tanacetum corymbosum ist eine wunderschöne Wildpflanze und auf vielen unserer heimischen Wiesen zu finden. Aber auch im Staudenbeet macht sie eine gute Figur. Je nach Witterung schwankt der Beginn der Blütezeit zwischen Juni und Juli und geht bis in den September. Die mittelgroßen, weißen bis rosafarbenen Blüten zaubern eine frische und Leichtigkeit ins Staudenbeet. Bis 120 Zentimeter hoch können die Blütenstiele werden. Der lockere, buschige Wuchs der Pflanze passt eigentlich in jeden Garten. Auch der Standort ist nicht so entscheidend. Die Strauß-Margerite wächst in der Sonne aber auch am halbschattigen Gehölzrand und braucht einen trockenen bis frischen Boden. Allzu fett sollte er aber nicht sein.

strauss-margeriteEine lange Blützeit bringt die Bienenweidestaude Goldmargerite Buphthalmum salicifolium mit sich. Leuchtend gelb zeigen sich die Blüten bereits Anfang Juni bis in den August. Mit etwa 50 Zentimetern Wuchshöhe ist sie ein perfekter Begleiter von höheren Stauden und unterstreicht ihre Wirkung mit einem farbigen Kontrast. Sie bevorzugt die volle Sonne, kommt aber auch mit lichtem Halbschatten zurecht, etwa vor größeren Stauden oder Sträuchern am Gehölzrand. Im Schatten überlebt sie zwar, bringt aber deutlich weniger und kleinere Blüten.

Acker-Glockenblume Campanula rapunculoides ist mit den violetten Blüten ein Blickfang im sommerlichen Garten. Von Juni bis in den September werden die langen, schmalen Blütenstiele von den kleinen Blüten geschmuckt. Sie siedeln sich in freier Wildbahn gern an sonnigen Gehölzrändern, Wegrändern oder an Äckern. So zart und unscheinbar sie auch aussieht – die Acker-Glockenblume ist ziemlich konkurrenzstark und lässt sich nicht so leicht verdrängen. Im Gegenteil, die benachbarten Stauden sollten ebenso wuchsstark sein um nicht verdrängt zu werden. Sie verbreitet sich einerseits durch Wurzelausläufer aber auch durch Selbstaussaat. Das kann man sich vor allem in den ersten Jahren der Neupflanzung zunutze machen, denn so besiedelt die Campanula freie Stellen im Beet und schließt so die Fläche. In der Blütensaum-Staudenmischung ist das allerdings bereits berücksichtigt.

Bienenfreundlich, winterhart, pflegeleicht – das Wald-Windröschen Anemone sylvestris ist der perfekte Bodendecker und sollte in keinem Garten fehlen. Bereits im Frühsommer von Mai bis Juni recken sich die vielen weißen Blüten in Richtung Sonne. Auch wenn sie sehr zart aussehen, die Blüten sind robust und widerstandsfähig. In absonnigen Bereichen unter Gehölzen oder an Gehölzrändern fühlen sich die kleinen Waldbewohner besonders wohl. Ein lockerer, leicht humoser Boden ist der passende Standort. Bis 30 Zentimeter hoch werden die Anemonen .

braunelle Auf Magerrasen,an Waldrändern oder Feldrainen wächst die Großblütige Braunelle Prunella grandiflora. Im heimischen Garten findet sie ihren Platz in Steingärten oder wie in diesem Fall als Bodendecker im Staudenbeet. Als Mitglied der Familie der Lippenblütler sind die violetten Blüten sehr interessant für Wildbienen und andere Insekten. Ein sonniger Standort mit ein paar Stunden Licht am Tag reichen der Braunelle aus. Perfekt also für absonnige Flächen an Gehölzrändern oder unter Bäumen und Sträuchern. Der ideale Boden ist mittelschwer, locker und darf leicht lehmig sein. Zu schwerer Boden behindert allerdings das Wachstum und ist zu vermeiden. Im Beet passt sie gut zu frühblühenden Stauden und fügt sich generell sehr gut ins Bild ein.

 

Die Frühblüher

anemoneWenn wir schon beim Thema Frühblüher sind – auch bei dieser Mischung gibt es eine Zwiebelmischung, die die Blühsaison verlängern und sich ins Bild des Blütensaumes einfügen. Passend zu den Wald-Windröschen gibt es die Buschwindröschen Anemone nemorosa als Frühblüher dazu. Diese sind etwas kleiner und filigraner als ihre großen Artgenossen, blühen dafür aber auch eher. Bereits ab März bis April recken sie ihre strahlend weißen Blüten in die Luft. Wenn sie verblüht sind, folgen Anfang Mai schon die großen Anemonen. Somit hat man von März bis in den Juni diese wunderbare Blütenpracht im Staudenbeet. Das Buschwindröschen mag halbschattige, frische Standorte und breitet sich dort über die Jahre zu prächtigen Blütenteppichen aus. Zusätzliche Bewässerung brauchen sie nicht, da sie sich bereits im noch feuchten Frühjahr in den Boden zurückziehen und der Sommertrockenheit entkommen.

gelbsternDer wärmeliebende gefingerte Lerchensporn Corydalis solida kommt fast überall in Europas Wäldern vor. In Deutschland findet man ihn vorwiegend in den Mittel- und Süddeutschen Mittelgebirgen. Der zarte Wuchs eignet sich perfekt für naturnahe Bepflanzungen unter Gehölzen und an Gehölzrändern. Auf frischen, nahrhaften Böden fühlt sich der Lerchensporn besonders wohl und kommt mit mit allen Lichtverhältnissen von Halbschatten bis Schatten zurecht.

Der Wald-Gelbstern Gagea lutea könnte den meisten unbekannt vorkommen, denn er zählt definitiv nicht zum Standardsortiment der Blumenzwiebeln. Die Blüten sind gelb, eher klein und werden bis 3 Zentimeter hoch. Wer gern sich gern im Wald aufhält, hat den Gelbstern vielleicht schon in schattigen Gebieten gesehen. Da sich der Wald-Gelbstern auch gern in der Nähe von Bärlauch aufhält, hat ihn der ein oder andere Kräutersammler vielleicht schon einmal gesehen. Auch in Gemeinschaft mit dem gelben Windröschen kann man ihn entdecken.

 

Standort und Pflege

Der optimale Boden ist mittelschwer, durchlässig und locker. Ein etwas erhöhter Kalkgehalt ist in Ordnung aber nicht zwingend notwendig. Austrocknen sollte der Boden nie, leichte trockenere Phasen überstehen die Pflanzen aber ohne Probleme. Die Stauden sind für sonnige bis halbschattige Bereiche geeignet, speziell für die Bereiche an Gehölzrändern oder Baumscheiben. Die Staudenmischung ist bis etwa -25°C winterhart, einige Arten halten sogar tiefere Temperaturen aus.

 

 

 

 

 

 

 

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