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Farbenspiel - Staudenmischung

Farbenspiel – Veitshöchheimer Staudenmischung

Unter der Leitung von Dr. Philipp Schönfeld entstand an der LWG Bayern in Veitshöchheim unter anderem auch die Farbenspiel – Staudenmischung. Sie zeichnet sich durch wechselnde Farbaspekte und Höhenstaffelungen aus. Die Farben Gelb und Blau dominieren die Mischung, aber auch orange bis pinke Farbtöne gesellen sich in die Komposition. Aufgelockert wird das Ganze durch die Ruten-Hirse Panicum virgatum, die in den Sommer- und Herbstmonaten eine attraktive Blattfärbung in gelb-rot zeigt und sich somit auch farblich ins Gesamtkonzept einfügt.

Das Gerüst bilden neben dem Panicum Schafgarben, Berg-Astern und Taglilien. Die beiden Achillea - Arten blühen in klassischem Gelb und in einem leuchtenden Feuerrot. Die silbrig glänzende Staude blüht ab Juni bis September und ist bestens für sonnige Lagen geeignet. Wenn der Wind durch die Blüten weht, versprühen sie einen leicht aromatischen Duft. Hemerocallis citrina, die zitronengelbe Taglilie, wächst krautig und mehrjährig und stellt eigentlich keine großen Ansprüche. Ihr Name kommt zum einen von der zitronengelben Farbe der Blüten, zum anderen versprühen diese beim Öffnen auch einen starken Zitrusduft. Die Blüten öffnen sich zwar nur für eine Nacht aber durch die große Anzahl erstreckt sich die gesamte Blütezeit der Pflanze über gut zwei Wochen. Während sie bei uns nur als Gartenstaude bekannt ist, werden die Blüten in China auch häufig in der Küche verwendet. So lassen sich diese in allen Stadien roh, gekocht oder angebraten verzehren und bringen einen süßen, fruchtigen Geschmack ins Essen.

Leuchtende Begleiter

Begleitet werden die hohen Gerüststauden beispielsweise vom quirlblättrigen Mädchenauge Coreopsis verticillata. Das filigrane und nadelartige Laub ist auch ohne Blüten schon sehr interessant, wird aber durch die großen, leuchtenden Blüten noch gesteigert. Sie bildet unterirdisch ein dichtes Wurzelgeflecht und entwickelt so mit der Zeit eine ansehnliche Fläche. Einen schönen Kontrast dazu bildet die dunkelrote Knautia macedonia. Die reich- und langblühende Wildstaude blüht von Juli bis September. Am passenden Standort samt sich die Staude selbst aus und etabliert sich dauerhaft im Beet. Aber nicht nur für den Gartenfreund sondern auch für Bienen und Schmetterlinge ist die Purpur – Witwenblume interessant.

Duftende Bodendecker

Als Bodendecker kommen verschiedene und duftende Kräuter zum Einsatz. Die Katzenminze Nepeta x racemosa wächst breit und polsterartig und ist ein sehr robuster Dauerblüher. Der Name kommt daher, dass sich Katzen von einigen Arten stark angezogen fühlen und sich sogar in der Pflanze wälzen. Ein Stoff in der Pflanze löst bei den Tieren einen kurzen Rauschzustand aus. Die Bergminze kommt in Lila und Weiß zum Einsatz und zeigt ab Juli ihren Blütenschleier. Die Blätter duften intensiv und locken Menschen wie Insekten in den Garten. Die Blüten sind denen des Thymian ähnlich und zeigen sich sehr üppig an der Pflanze. Der quirlblättrige Salbei blüht sehr üppig und ist auch für naturnahe Gärten gut geeignet. Die Blüten sind in dichten quirlen um den Blütenstiel angeordnet und zeigen sich bereits im Mai.

Alle drei Arten sollten nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Dadurch wird eine zu starke Aussamung verhindern und die Stauden können im Herbst ein zweites Mal blühen. Der Duft der Bodendecker erreicht aber nicht nur uns Menschen, sondern eine Vielzahl an Insekten. Vor allem für Bienen und Schmetterlinge bieten sie eine reichhaltige Pollen- und Nektarquelle.

 

Frühblüher

Um die Blütezeit zu verlängern gibt es passend zur Staudenmischung auch eine Zwiebelmischung. Diese besteht aus gelb- und blaublütigen Frühlingsblühern. Die beiden Krokusarten tommasinianus und chrysanthus blühen blau beziehungsweise gelb und werden in kleinen Gruppen von fünf bis zehn Stück gepflanzt. So entfalten die Farben schon früh im Jahr ihre volle Wirkung. Krokusse sind auch für die frühen Wildbienen wichtig, da sie in warmen Tagen bereits fliegen, es aber noch nicht viele blühende Pflanzen gibt.

Die armenische Traubenhyazinthe Muscari armeniacum wird ebenfalls in kleinen Gruppen gepflanzt und zeigt Ende März bis Anfang April die leuchtenden, blauen Blüten. Mit den tiefblauen Blütentrauben eignen sie sich wunderbar für eine flächige Bepflanzung und bringen das Beet zum Strahlen. Sie blühen lange und vermehren sich über Tochterzwiebeln und Selbstaussaat. So ist dieser Frühblüher bestens zur Verwilderung und Flächendeckung geeignet.

Ebenfalls im April blühen die mehrblütigen Tulpen Tulipa praestans. Wer eine leuchtend rote Tulpe für das Frühlingsbeet sucht wird mit dieser Sorte glücklich werden. Die altbewährte Sorte bildet mehrere Blüten und passt hervorragend  zu dichten Teppichen der Traubenhyazinthe. Die Blüten ragen über sie hinaus und erschaffen so einzelne Highlights zwischen den austreibenden Stauden.