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Exotischer Blütensaum - Bernburger Staudenmischungen

Exotischer Blütensaum – Bernburger Staudenmischung

Diese Staudenmischung beinhaltet 12 Arten in einer farbenfrohen Mischung. Mit frischen grünen Blattfarben hat diese Kombination wunderbare Bodendeckereigenschaften.

Zur Hauptblütezeit im Juni bis August verzaubern verschiedene Rosa-und Blautöne, aber auch davor und danach gibt es Blüten in verschiedenen Farben zu entdecken.Im Herbst wird durch das Herbst- Blaugras und die Frikarts-Aster ein großartiger Blickfang geschaffen.

Die Bernburger Staudenmischungen sind allesamt für eher trockene Standorte ausgelegt. Die Bezeichnung Saum zeigt auch schon das bevorzugte Einsatzgebiet der Stauden an. Im sonnigen Halbschatten vor Gehölzen oder entlang von Gebäuden wächst die Mischung und entfaltet sich zu ihrer vollen Pracht.

 

Das ist drin

Wie immer an dieser Stelle beginnen wir mit den Gerüstbildnern. Diese Stauden sind in jedem Staudenbeet wichtig, denn sie geben Struktur, oft sogar über den Winter. Im exotischen Blütensaum sind zwei Arten für diesen Bereich im Einsatz.

asternblueteDie Frikarts-Aster Aster x frikartii hat ihre Blütezeit im Herbst, wenn die anderen Stauden sich schon langsam auf den Winter vorbereiten. Ab Ende August zeigt sie ihre Blüten in einem pastellartigen Lilaton. Die abgeblühten Blütenstände können im Spätherbst abgeschnitten werden um eine Aussamung zu verhindert. Der Rückschnitt der Staude selbst sollte allerdings, wie bei fast allen Stauden, erst im ausgehenden Winter erfolgen. Als Teil der Familie der Asterngewächse bietet sie für eine Vielzahl von Bienen eine hervorragende Nektar- und Pollenquelle.

Die zweite Gerüststaude ist das Herbst- Blaugras Sesleria autumnalis. Die robuste Staude eignet sich für viele Gartenbereiche. In der Sonne bis in den sonnigen Halbschatten kann man die wärmeliebende Staude setzen. Auch längere Trockenzeiten toleriert das Gras wunderbar. Der Rückschnitt der Sesleria autumnalis sollte, wie bei allen Gräsern im ausgehenden Winter erfolgen, da die Blätter die Basis vor dem Frost schützen. Die ährenförmigen Blütenstände zeigen sich ab Ende August und bleiben über den Winter stehen.

Eine eher unbekannte aber sehr attraktive Staude ist die waldrebenartige Tigerglocke Codonopsis clematidea. Der etwas ungelenkige Name ist schnell vergessen, sieht man diese Waldstaude in ihrer vollen Blüte. Die hellblau bis helllilafarbenen glockenförmigen Blüten zeigen sich von Juni bis Juli und ähneln denen der Glockenblumen Campanula. Der Wuchs der Pflanze widerum ist ähnlich der Clematis, wobei die Tigerglocke nur bis etwa 60 Zentimeter hoch wird und bei weitem nicht so stark rankt wie die Clematisarten.

rosenwaldmeister-bluetePhuopsis stylosa, der Rosenwaldmeister, ist in dieser Staudenmischung als Begleitstaude im Einsatz, ist aber gleichzeitig auch ein wunderbarer Bodendecker. Mit etwa 25-30 Zentimetern Wuchshöhe ist sie das Bindeglied zwischen den höheren Begleitstauden und den Bodendeckern. Der Rosenwaldmeister ist robust, widerstandsfähig und fühlt sich sowohl am Gehölzrand als auch auf frischen Freiflächen wohl. Die kräftig pinken Blüten kann man ab Juni bewundern. Ihr Duft allerdings spaltet die Gärtner. Er ist ähnlich dem des Waldmeisters und verströmt einen herben, würzig-süßlichen Duft nach Cumarin.

Die hellgelb blühende Potentilla erecta, das aufrechte Fingerkraut, wird um die 50 Zentimeter hoch und fügt sich durch den aufrechteren Wuchs besser in die Mischung ein als die bekanntere breitwachsende Art. Von Juni bis Juli zeigen sich die vielen kleinen Blüten a aufrechten Stängeln. Diese Staude bevorzugt trockene und durchlässige Böden. Damit eignet sie sich beispielsweise auch für Steingärten oder Felssteppen, aber auch für natürliche Freiflächen. In der Sonne fühlt sich das Fingerkraut am Wohlsten, kommt aber auch mit lichtem Halbschatten an Gehölzrändern gut zurecht.

bluetensalbeiDer Blütensalbei Salvia nemorosa ist bekannt in deutschen Gärten und findet auch im exotischen Blütensaum einen Platz. Völlig zurecht findet sich diese herrliche Staude in vielen Gartensituationen wieder. Sie ist robust, pflegeleicht und hat keine großen Ansprüche. Warm und durchlässig sollte der Boden sein, dann ist man schon auf der sicheren Seite. Die duftenden und auffälligen Blütenkerzen zeigen sich ab Juni in einem kräftigen violetten Farbton. Als Nektarquelle zieht der Blütensalbei unzählige Bienen und Falter an. In Kombination mit weißblühenden Stauden erzeugt sie tolle Kontraste.

Als Bodendeckerstauden kommen neben Veilchen und Geraniumarten auch zwei besonders filigrane Stauden zum Einsatz. Zum einen das Frühlings-Gedenkemein Omphalodes verna. Die strahlend hellblauen Blüten haben große Ähnlichkeit zu den Blüten des Vergissmeinnicht, daher auch der Name. Die feinen kleinen Blüten zeigen sich in großer Zahl bereits im April. Die Staude selbst eignet sich hervorragend an oder unter Gehölzen und bildet mit den Jahren dichte Teppiche. Zum guten Wuchsverhalten zählt auch, dass das Frühlings-Gedenkemein sehr gut mit Wurzeldruck zurecht kommt.

Der zweite interessante Bodendecker ist das Duftveilchen Viola odorata. Der angenehme Duft wird schon seit über 2000 Jahren verehrt und geschätzt. Bis heute hat sich das Duftveilchen gehalten und hat durch die Züchtung einige Sorten dazubekommen. Die vielen blauvioletten Blüten zeigen sich schon ab Ende März und verströmen ihren Duft im Garten. Die Robustheit und Widerstandsfähigkeit hat es genauso wie das Frühlings-Gedenkemein und fühlt sich ebenso auf halbschattigen Standorten an Gehölzrändern wohl. Die duftenden Blüten lassen sich übrigens auch in der Küche als essbare Dekoration verwenden.

 

Die Frühblüher

Vier unterschiedliche Arten sorgen in der passenden Zwiebelmischung schon im zeitigen Frühjahr für blühende und farbenfrohe Akzepte im Beet. Der Winterling zeigt sich, wie der Name schon sagt, bereits im ausgehenden Winter. Die gelben Blüten schieben sich bei den ersten warmen Tagen durch die Schneedecke und leuchten wie kleine Sterne in der Wintersonne. Scilla sibirica, der Blaustern kommt in dieser Mischung sogar in zwei Sorten vor, nämlich einer weißen und einer blauen. Die blaue Sorte ist die ursprüngliche und wächst dementsprechend etwas kräftiger und schneller. Die weiße Scilla gibt sich etwas filigraner und bildet einen wunderbaren Kontrast. Zusammen erobern sie über die Jahre den Garten, denn beide eignen sich prima zum verwildern. So entwickeln sich über die Jahre dichte Blütenteppiche, die sich pünktlich zum Beginn der Staudenzeit wieder in die Erde zurückziehen. Ebenfalls ab Februar blüht der Elfenkrokus Crocus tommasinianus. Auch dieser Frühblüher mit den weiß-violetten Blüten verbreitet sich wie von selbst in den Gärten, vorausgesetzt, er fühlt sich wohl. Zum Abschluss der Frühblühersaison zeigen sich die Blüten der Feuer-Tulpe Tulipa orphanidea. Ihren Namen verdankt sie den gelb-orange-roten Blüten die den Farben einer Flamme ähneln. Und tatsächlich scheint es wie ein flammendes Meer wenn sie im April die Blüten der kleinen Tulpenart öffnen.

 

 

Standort und Pflege

Der Boden für die Staudenmischung sollte mittelschwer, trocken bis wechseltrocken und durchlässig sein. Schwere Lehmböden eignen sich nicht und sollten abgemagert werden.

Die Pflanzen fühlen sich in sonnigen aber auch in hellen, halbschattigen Bereichen wohl. Passende Gartenbereiche oder auch Anwendungsgebiete sind Baumscheiben, halbschattige Rabatten oder auch entlang von Gebäuden. Wie bei allen Staudenmischungen emfpehlen wir eine bodennahe Komplettmahd im Spätwinter, meist im Februar. Das übrig gebliebene Laub schützt die Pflanzen vor Frost und der attraktive Winteraspekt bleibt erhalten.

 Neben dem exotischen Blütensaum gibt es noch andere Staudenmischungen für alle Gartenbereiche. Welche das sind erfahren Sie in der Rubrik Bernburger Staudenmischungen

 Mehr zur Arbeit der Hochschule Anhalt und dem Sichtungsgarten erfahren Sie hier bei Facebook oder unter FH Anhalt

 

 

 

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