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Blütenwoge - Bernburger Staudenmischung

Blütenwoge – Bernburger Staudenmischung

 

Die Blütenwoge Staudenmischung ist eine aus 11 Arten zusammengestellte Bepflanzung für mittelgroße Flächen im Hausgarten oder im öffentlichen Bereich. Die einzelnen Pflanzen sind eher niedrig und werden bis 70 Zentimeter hoch. Das Hauptaugenmerk lag bei der Entwicklung auf bodendeckenden Eigenschaften und einem geringen Pflegeaufwand. Anders als bei anderen Mischungen wird hier eine sogenannte Sommermahd empfohlen. Das heißt, die Stauden werden im Juni komplett auf etwa 15 Zentimeter zurückgeschnitten um eine intensiven Neuaustrieb im Herbst zu fördern.

 

Das ist drin

asternblueteWie immer beginnen wir mit den Gerüstbildnern. Hier kommen zwei Arten zum Einsatz. Die Aster ericoides, die Myrten-Aster zeigt ab September ihre filigranen rosafarbenen Blüten. Bis zu 130 Zentimeter hoch kann diese Sorte werden. Sie ist standfest, robust und hat eine lange Blütezeit. Durch den hohen Wuchs und den eher spärlich bewachsenen unteren Teil platziert man die Art am besten im Hintergrund oder in mitten von niedrigeren Stauden wie hier in dieser Mischung. Der zweite Gerüstbildner ist der Blaustrahlhafer Helictotrichon sempervirens. Während der blaugraue Blatthorst nur um die 50 Zentimeter hoch und eher ausladend wird, wachsen die gelblichen Blütenstände ab Juli auf bis zu 120 Zentimeter hoch. Das farbintensive Gras ist ein sehr guter Akzentgeber und passt in viele Gartenkonzepte. Das Gras ist sehr robust und winterhart, auch längere Trockenheit kann ihm nichts anhaben.

 Pflegeleicht, ausdauernd und eine tolle Bienenweidepflanze – das alles biete die Bergminze Calamintha nepeta. Ab Juli blüht sie recht buschig mit vielen kleinen, weißen Blüten. Der betörende Duft lockt unzählige Bienen und andere Insekten an. Die Bergminze lässt sich gut mit anderen Stauden kombinieren, selbst im Gemüsebeet fühlt sie sich wohl. Mit einem Rückschnitt nach der Blüte verhindert der Gärtner die unkontrollierte Aussaat der Minze. Dafür sorgt, wie in der Einleitung beschrieben, die Sommermahd.

Die mittelhohe Schwertlilie Iris barbata media zeigt bereits im Mai ihre intensiv leuchtenden, dunkelroten Blüten. Wenn sie den richtigen Standort gefunden hat, ist sie jahrelang ein treuer Begleiter ohne große Ansprüche. Lediglich die verblühten Blütenstände können der Optik wegen zurückgeschnitten werden. Ansonsten lässt man die Schwertlilie einfach dort wo sie sich wohlfühlt.

geraniumAus der Gattung der Stochschnabel-gewächse kommt auch der Kaukasus-Storchschnabel Geranium renadrii. Die Blätter sind derb und ledrig. Sie sollen sich wie Elefantenhaut anfühlen, sagt man. Diese Art wird gern genutzt, weil sie zwar den Boden schnell bedeckt aber nur kurze Rhizome ausbildet. Das heißt, sie wächst zügig, wuchert aber nicht alles zu. Das eigentliche Highlight sind die weißen Blüten, die von violetten Adern durchzogen sind. An sehr heißen Sommertagen benötigt das Geranium eine zusätzliche Wassergabe, ansonsten ist es sehr anspruchslos.

Die bei uns auch wild vorkommende Oenothera odorata, die Duftende Nachtkerze gibt es auch als Kulturpflanze aus der Gärtnerei. Größere, duftende Blüten sind das Ergebnis der Züchtung und trotzdem behält sie ihren Wildstaudencharakter bei. Die hellgelben Blüten mit einem leichten rosa hauch in der Mitte blüht von Juli bis September. Der Name Nachtkerze kommt daher, dass sie ihre Blüten vor allem Nachts voll öffnet und da auch ihren Duft verströmt. Bienen sind zu diesen Zeiten nicht mehr unterwegs, dafür freuen sich unzählige Nachtfalter über den Nektar. Es gibt sogar einen Nachtkerzenfalter der bevorzugt an diese Pflanzenart geht.

Als Bodendecker kommt neben dem Geranium und anderen das immergrüne Fettblatt Sedum hybridum in dieser Mischung zum Einsatz. Die sternförmigen, leuchtend gelben Blüten kann man ab Juni bewundern. Sedumarten sind auch für einige Wildbienenarten lebensnotwendig und sollten deshalb in jedem Garten einen Platz finden. Die fleischigen Blätter speichern Wasser und machen die Staude robust und widerstandsfähig. Egal ob auf trockenen Böden oder Felssteppen, in Steingärten oder auf Dächern – das Sedum kommt fast überall zurecht. Ein Rückschnitt ist im Prinzip nicht nötig außer es wächst irgendwo hin wo es nicht wachsen soll.

 

Die Frühblüher

Passend zur Staudenmischung gibt es auch eine Zwiebelmischung um das Gartenjahr noch zu verlängern. Mit Blütenfarben in lila, weiß, blau und rot startet die Saison bereits Ende März und läutet den Frühling ein.

Den Beginn macht Scilla siberica, der sibirische Blaustern. Die unzähligen, leuchtend blauen Blüten zeigen sich Ende März und bringen Farbe in den Garten. Sie ist besonders wüchsig und eignet sich gut zur Verwilderung. So entstehen über die Jahre wahre Blütenteppiche. Ornithogalum balansae, der Milchstern, stammt ursprünglich aus dem Nordosten der Türkei, ist aber eigentlich schon seit Ende des 19. Jahrhunderts als Gartenpflanze eingeführt. Trotz dessen ist sie immer noch relativ unbekannt in Deutschland. Aus dem kurzen Blütenstielen wachsen große, reinweiße Blüten. Da sie zur gleichen Zeit wie die Scilla blühen, bekommt man einen tollen Kontrast du den blauen Blüten.

Aus Zentralasien stammt die Tulipa linifolia, die leinblättrige Tulpe. Sie ist eine kräftig-rote Wildtulpe, die etwa15 Zentimeter hoch wird. Sie ist langlebig und verwildert ebenso gut wie die anderen, sodass man über die Jahre einen attraktiven, dichten Bestand bekommt.Zum Schluss, etwa Mitte bis Ende Mai zeigt der Kugel-Lauch, Allium aflatunense seine hohen Blüten. Purpurviolett erheben sie sich über die austreibenden Stauden und entwickeln eine sehr interessante Fernwirkung. Egal ob Bauerngarten, japanischer Garten oder Steingarten – der Zierlauch macht in nahezu jeder Gartensituation eine gute Figur.

 

Standort und Pflege

Wie schon in der Einleitung geschrieben ist diese Mischungen für vollsonnige Standorte auf eher trockenen Böden gedacht. Ein mittelschwerer Gartenboden ist ausreichend. Eine etwa 5 Zentimeter Dicke Mulchschicht aus Kies oder Splitt mit 8/16mm Körnung wird empfohlen. Die Sommermahd Ende Juni ist nicht notwendig, wird aber empfohlen.

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