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Blütenschleier - Bernburger Staudenmischung

Blütenschleier - Bernburger Staudenmischung

 An der Hochschule Anhalt in Bernburg gibt es ergänzend zum Studium eine Lehr- und Versuchsgärtnerei in der auch die Studierenden Gartenbaupraxis erleben können. Auf dem Gelände werden immer wieder neue Versuchs- und Vergleichspflanzungen vorgenommen. Als Teil des Arbeitskreises Staudensichtung werden regelmäßig neue Sorten aufgepflanzt und beispielsweise auf Krankheitsanfälligkeit, Standfestigkeit oder andere Merkmale getestet. Auch Staudenmischungen für verschiedene Standorte werden hier entwickelt und getestet.

Als ohnehin eher trockener Standort werden im Versuchsgarten auch Extremstandorte wie reiner Kalkschotter als Substrat simuliert, um die Auswirkungen auf die Entwicklung der Pflanzen zu erforschen. Eine der Mischungen ist die Blütenschleier-Staudenmischung die wir heute vorstellen möchten.

Das ist drin

Der Blütenschleier ist von lockerem Wuchs mit farbkräftigen Blütenfarben. Die graulaubigen Arten lassen schon erahnen, das diese Pflanzenkomposition eher trockene Standorte bevorzugt. Insgesamt zehn Arten werden hier eingesetzt. Dadurch eignet sich die repräsentative Mischung auch für kleinere Flächen in Privatgärten, sollte 12m² aber nicht unterschreiten.

Als Gerüstbildner kommt hier Calamagrostis x acutiflora, das gestreiftblätrige Reitgras, zum Einsatz. Wie der Name sagt, haben die Blätter weiße Längsstreifen, was sie schon ohne Blütenstände zu einer attraktiven Staude macht. Das bis 1,20 Meter hoch werdende Gras hat einen festen Stand, weshalb ihm auch windige Lagen nichts anhaben können. Das interessanteste sind hier aber die Blütenstände. Die langen Stiele blühen ab Juli in einem leichten rosafarbenen Ton. Diese bleiben auch über den ganzen Winter stehen und erhalten die Attraktivität der Pflanzfläche auch über den Winter.

Achillea clypeolata, die Goldquirlgarbe, kann ebenfalls über den Winter stehen bleiben. Mit den breiten, tellerartigen Blüten bildet sie einen schönen Kontrast zum Reitgras. Die leuchtend gelben Blüten kann man ab Juni bewundern. Und nicht nur der Gartenfreund, sondern auch Bienen und Schmetterlinge werden magisch angezogen. Durch den festen und aufrechten Wuchs eignen sich die Blüten auch für den Schnitt.

asternblueteFür schöne Blütenaspekte im Herbst kommen gleich zwei Asternarten zum Einsatz. Aster novae-angliae, die Raublatt-Aster als hohe Begleitstaude und Aster ericoides, die Teppich-Aster als Bodendecker. Überhaupt ist die Familie der Astern sehr vielseitig und bietet für nahezu jeden Standort eine passende Art. Die Raublatt-Aster wächst hoch und buschig bis etwa 60 Zentimeter. Die benachbarten Stauden sollten daher ebenso standfest sein, um nicht überlagert zu werden. Ab September zeigen sich die eher kleinen, violetten Blüten.

Die Teppich-Aster blüht zur gleichen Zeit aber mit einfachen, weißen Blüten. Als Bodendecker wird sie nur etwa 15-20 Zentimeter hoch und ist sehr robust. Auch Mauerkronen oder Steingärten können mit ihr bepflanzt werden, denn sie verträgt Trockenheit recht gut.

Mit einem südländischen Charme bereichert das aus Italien stammende Purpur-Leinkraut Linaria purpurea jeden Garten. Die Blüten sind zwar eher klein, dafür halten sie relativ lange und werden gern von Bienen und anderen beflogen. Ab Juli bis Ende August beglückt uns das Leinkraut mit seiner Blütenpracht.

Der Blüten-Salbei Salvia nemorosa ist in deutschen Gärten längst kein Unbekannter mehr. Zurecht, denn der Blüten-Salbei ist eine ausgezeichnete Beetstaude. Robust, langlebig, bienenfreundlich und mit einem tollen Duft, viel mehr kann man von einer Pflanze kaum erwarten. Die dunkelvioletten Blüten zeigen sich bereits Ende Mai – Anfang Juni und bilden, wenn man sie nach der Blüte zurückschneidet, im September nochmal eine Nachblüte.

perlkoerbchen-anaphalisAnaphalis triplinervis, das Perlkörbchen, ist ein interessanter Bodendecker mit hellen, silbergrünen Blättern. Die weißen Blüten zeigen sich von August bis in den Oktober hinein. Die Blüten selbst fühlen sich ein wenig Trocken an, ähnlich wie bei Strohblumen. Für trockene sonnige Standorte ist diese Staude immer eine gute Wahl.

Eine sehr pflegeleichte Staude ist das Teppich-Schleierkraut, Gypsophila repens. Wie der Name sagt, wächst es niedrig und wird bis etwa 15 Zentimeter hoch. Aufgrund des Wuchses und der Ansprüche eignet sich das Schleierkraut für viele Bereiche wie im Beet, auf Mauerkronen oder in Steingärten. Es fühlt sich auf einem leichten, durchlässigen Boden in voller Sonne wohl. Schon ab Mai kann man die vielen kleinen Blüten bewundern. Die Blüten selbst sind in einem zarten Rosaton und bringen ein gewisses romantisches Flair in den Garten.

 

Die Frühblüher

winterling

Insgesamt werden in der passenden Zwiebelmischung sechs verschiedene Arten eingesetzt um die Blütezeit von Ende Februar bis Ende Mai auszudehnen. Im Anschluss beginnen die ersten Stauden zu blühen. Einen Teil der Frühblüher stellen wir hier vor. Beginnen wir mit Allium aflatunense, dem Iran-Lauch. Große, purpurviolette Blütenkugeln wachsen im Frühsommer auf 60-80 cm hohen Stielen und erheben sich über die austreibenden Stauden. Anemone blanda, das blaue Balkan-Windröschen zeigt im März/ April große, blaue Blütensterne.Die Windröschen versamen sich leicht und eignen sich daher zum Verwildern im Garten. Auf lockeren Böden unter Laubgehölzen oder zwischen den Stauden fühlt es sich wohl und bildet mit der Zeit dichte Blütenteppiche.

Die langlebige und ausbreitungsstarke Art Crocus flavus, auf deutsch Balkan- oder auch Gold-Krokus genannt, blüht ebenfalls schon Ende Februar bis März. Der Krokus liebt sommertrockene Standorte, im Frühjahr hingegen darf es ruhig etwas feuchter sein.

Eranthis hyemalis, der Winterling hat niedrige gelbe Blüten. Er blüht im ausgehenden Winter Ende Februar und ist damit einer der ersten Frühblüher. Die Blüten ähneln denen der Butterblume und haben eine grüne „Halskrause“. Sobald die Sonne an einem warmen Wintertag den Schnee antaut, brechen die Blüten durch.

Standort und Boden

Die Staudenmischung fühlt sich in trockenen, durchlässigen Substraten wohl, selbst Schotterflächen werden toleriert. Die Beetfläche sollte sich in der vollen Sonne befinden, Schatten wird nicht vertragen. Wie schon erwähnt eignet sich die Mischung für Privatgärten aber auch für Verkehrsinseln oder Straßenbegleitgrün im öffentlichen Raum. Für die Blütenschleier-Mischung eignet sich ein mineralischer Mulch, beispielsweise aus Kalksplitt, mit 8/16 mm Körnung. Dieser kann etwa 5 Zentimeter stark aufgetragen werden. Die Stauden sind bis etwa -28° C winterhart.

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