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Blütenmosaik - Veitshöchheimer Staudenmischung

Blütenmosaik – Staudenmischung

Die Blütenmosaik – Staudenmischung wurde an der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim entwickelt. Die dominierenden Farben Blau und Gelb werden von ein paar anderen Farbtönen umgeben und erzeugen so eine stimmige Bepflanzung. Die Arten der Mischung sind eher schwachwachsend mit einer feinen Struktur. Die Komposition eignet sich für Hausgärten, Plätze im städtischen Bereich sowie Flächen im ruhenden Verkehr. Aufgrund des Wuchscharakters ist die Blütenmosaik-Mischung auch für Dachbegrünung mit mindestens 15 cm Substratdicke geeignet.

Mit nur zehn verschiedenen Arten ist Blütenmosaik eher für kleinere Flächen bis 20 – 30 Quadratmeter konzipiert. Das Gerüst der Pflanzung stellt hier die wilde Zwerg-Aster Aster sedifolius. Diese kompakte und reichblühende Staude zeigt ihre Blüten im August bis September. Sie bildet mit der Zeit dichte Büsche und ist sehr robust und langlebig. Begleitet wird sie beispielsweise von der gelbblühenden Goldhaar-Aster Aster linosyris. Mit ihren nadelartigen Blättern und den kleinen Blüten wirkt sie sehr filigran und ist dabei trotzdem sehr robust. Die wolligen Samenstände sind bis in den Winter hinein attraktiv. So wird die Goldhaar-Aster zur perfekten Strukturpflanze über das ganze Jahr.

linum_FlavumWas ist drin?

Passend zu den Astern passt Festuca amethystina, der Regenbogen-Schwingel. Die lang überhängenden Blätter sind wintergrün und fügen sich gut ins Bild der Mischung ein. Die Blätter sind vor der Blüte blau-grün und verfärben sich im Laufe des Jahres in Kupfer- bis Lilatöne. Durch diesen interessanten Farbverlauf hat es seinen Namen Regenbogen-Schwingel bekommen.

Ein kräftiges Gelb zeigt im Juni bis August der Gold-Lein Linum flavum. Die Wildstaude kommt bei uns in freier Wildbahn auf Magerrasenflächen in Bayern und Baden-Württemberg vor. Sein ebenfalls wild vorkommender Verwandter, der blaue Stauden-Lein kommt ebenfalls mit vor und ist vor allem zu Beginn der Pflanzung als Füllpflanze im Einsatz. Die blauen Blüten zeigen sich im Frühsommer. Obwohl der Lein nicht sehr langlebig ist, samt er sich gut aus und wächst so in den ersten Jahren überall da, wo im Beet noch Lücken sind.

 

 

 

Bodendecker sorgen für den Flächenschluss

Für den schnellen und dauerhaften Bodenschluss kommt beispielsweise der Blut-Storchschnabel Geranium sanguineum zum Einsatz. Die kleinwüchsige und flach ausbreitende Form macht sie perfekt als Bodendecker. Die vielen feingeaderten, rosafarbenen Blüten wirken zart und leicht zerknittert. Die blaue Katzenminze Nepeta x faasenii bildet vom späten Frühjahr bis in den Sommer blau- bis lilafarbene, leicht duftende Blüten. Auch die Blätter verströmen einen angenehmen Duft. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass während der Blütezeit unzählige Bienen und Schmetterlinge an den Blüten zugange sind. Die auch gern als Rosenbegleitstaude genutzte Katzenminze fühlt sich in der vollen Sonne wohl und ist absolut anspruchslos. Ein ebenso für Bienen interessanter Bodendecker der Mischung ist der echte Quendel, auch heimischer Thymian genannt. Neben der Funktion in der Staudenmischung kann man den Thymus pulegioides selbstverständlich auch in der Küche als Heil- und Gewürzkraut verwenden.

Farben für den Frühling

 

tulipa tarda_Muscari

Für das Frühjahr kommen die Blütenfarben blau, gelb und weiß zum Einsatz. Bereits ab Februar zeigt der Balkan-Krokus Crocus crysanthus. Dieser überzeugt mit seinen zartgelben Blüten und ist robust und langlebig. Der Krokus verbreitet sich selbst sehr gut durch Samen und füllt so selbstständig kleine Lücken auf. Somit ist er auch zur Verwilderung im Garten bestens geeignet.

Die Aucher – Traubenhyazinthe Muscari aucheri  ist himmelblau mit einem leichten, weißen Rand. Ab März zeigen sich die Blüten und bilden einen leuchtenden Kontrast zum Grün der austreibenden Stauden. Wie kleine Sterne wirken die gelben Blüten mit weißen Spitzen der kleinen Wildtulpe. Tulipa tarda stammt ursprünglich aus Mittelasien und trägt drei bis acht Blüten an einem Stängel. Die Blüten locken mit ihrem herben aber angenehmen Duft zahlreiche Insekten an.

Überhaupt sind die Frühblüher eine Wohltat für Insekten, vor allem Wildbienen, da diese schon im zeitigen Frühjahr auf Nahrungssuche sind wo noch nicht wirklich viel blüht.

Standort und Pflege

Wie schon anfangs beschrieben ist diese Staudenmischung für kleinere und offene Flächen in Hausgärten, Stadtplätzen aber auch für Dachflächen geeignet. Die Stauden fühlen sich in der vollen Sonne wohl. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer sein und kann trocken bis mäßig feucht sein. Schwere, lehmige Böden müssen ausgetauscht oder abgemagert werden. Alle Arten des Blütenmosaiks sind bis etwa – 25°C winterhart.

Der Rückschnitt sollte, wie bei allen Stauden, im ausgehenden Winter Mitte Februar geschnitten werden. Spätestens bevor die Blumenzwiebeln anfangen auszutreiben. Anfangs werden 4-5 Pflegegänge pro Jahr empfohlen, später wenn die Fläche geschlossen ist, sind noch etwa 3 Durchgänge nötig.

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