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BallsportARENA - Dresdner Staudenmischung

Ballsportarena – Dresdner Staudenmischung

2017 wurde die BallsportARENA in Dresden fertiggestellt und gleichzeitig entstand vor dem Gebäude die Beetfläche. Die streifenartige Bepflanzung wird von einer Vielzahl an Salbeiarten und Gräser charakterisiert. Die Struktur und Textur der Staudenpflanzung soll die Dynamik aber auch die Leichtigkeit des Sports wiederspiegeln. Vor allem im Frühsommer erstrahlt das Beet durch die vielen Salbeiarten in einem eleganten Lilaton. Oft fragen die Besucher, wer für die Pflanzung verantwortlich ist, wie sie entstanden ist und vor allem, wo man sie oder zumindest einen Pflanzplan kaufen kann.

Aus diesem Grund entstand die Idee, diese in eine fertige Staudenmischung zu übertragen. Das Prinzip der Staudenmischung lässt sich mit den Streifenpflanzungen nicht umsetzen, sondern wird nach dem Zufallsprinzip gepflanzt. Dadurch wirkt die Staudenmischung von durchgeblueht.de etwas natürlicher. Auch das „Sommerloch“ der Blühzeiten wurde mit zusätzlichen Stauden aufgefüllt. Über 73% der enthaltenen Stauden dienen übrigens als Nahrungsquelle für Bienen und Falterarten. Vor allem die Salbeiblüte im Juni lockt unzählige Schmetterlinge und andere nektarhungrige Insekten in den Garten.

Strukturgeber

Für den luftigen Charakter und die Leichtigkeit des Sports werden hier sechs verschiedene Gräser eingesetzt. Gleichzeitig geben sie der Mischung Struktur und halten sich bis über den Winter. Eines davon ist die Wald- oder auch Rasen-Schmiele Deschampsia cespitosa. Die Blütenstände erheben sich in einem goldbraunen Farbton bereits im Juni. Die Blütenstände bleiben des Rest des Jahres und sogar über den Winter stehen und sorgen so, zusammen mit anderen Gräsern und Stauden, für einen attraktiven Winteraspekt. Wer die Selbstaussaat vermeiden möchte oder muss, sollte die Blütenstände aber spätestens nach der Blüte zurückschneiden. Dann muss man aber auf den Winterschmuck verzichten.

Ein gern genutzter Pflanzpartner ist auch die rotbraune Rutenhirse Panicum virgatum. Das horstige Gras treibt zuerst saftig grün aus und bekommt erst im Spätsommer die intensiv rote Herbstfärbung. Die Blütezeit ist von August bis September, wobei hier eher die Herbstfärbung die große Rolle spielt. Die kleineren Gräser werden um die 80 Zentimeter hoch, die großen wie das Panicum werden bis 150 Zentimeter hoch. So entsteht über die Fläche eine natürliche wirkende Verteilung der Pflanzen. Entzündungshemmend, stoffwechselanregend und krampflösend – all das sind die Heilkräfte der Schafgarbe Achillea millefolium. Neben ihrer heilenden Wirkung ist sie aber auch ein guter Partner für jedes sonnige Beet. Von Europa bis nach Sibirien kommt sie auf kiesigen, mageren Wiesen vor und ist dementsprechend auch für solche Beetsituationen bestens geeignet. Eine weiß- und eine orangeblühende Sorte ist in der Ballsportmischung zu finden. Die Blütezeit ist im Juni/Juli und kann im September ein zweites Mal blühen. Die Schafgarbe gehört zur Familie der Asteraceen, welche durch ihren Blütenaufbau für eine Vielzahl an Wildbienen und anderen Insekten als Nahrungsquelle dient.

Duftende Begleiter

Für Pflanzungen in voller Sonne und auf eher trockenen Böden werden gern und häufig Präriestauden genutzt. Diese passen perfekt in diesen Standort, sind anspruchslos und blühen im Hochsommer, während unsere heimischen Arten nicht mehr oder noch nicht blühen. Eine davon ist die Agastache foeniculum, die Duftnessel. Markant ist ihr eckiger Stiel, aber vor allem der süße, anisartige Duft und Geschmack. Die aufrechten, lilafarbenen Blütenkerzen blühen von Juli bis September und locken viele Schmetterlinge und Bienen an. Aber auch für uns Menschen ist es eine wunderbare Staude. Die Blätter haben ein intensives anis-fenchelartiges Aroma und lassen sich als Tee und zum Aromatisieren von Speisen verwenden. In Nordamerika wurden von Imkern ganze Felder davon gepflanzt um einen Honig mit Anisgeschmack zu produzieren.

Ebenfalls aus Nordamerika stammt der rotblühende Scheinsonnenhut Echinacea purpurea. Mit gleicher Blütezeit von Juli bis September bringt diese Art bis 100 Zentimeter hohe Blütenstände mit kräftig purpurfarbenen Blüten zum Vorschein. Egal ob im Beet oder auch als Schnittstaude, der Purpursonnenhut ist eine sehr beliebte Staude. Sie ist winterhart, braucht nicht viel Wasser oder Dünger und wächst sehr kräftig und ausdauernd. Die Blütenstände mit den hochgewölbten Mitten bleiben bis über den Winter stehen. Dabei samen sie sich zum Teil selbst aus, zum anderen erfreuen sich Vögel über die zusätzliche Futterquelle.

Das Herzstück

Das Herzstück der Mischung vor der BallsportARENA sind die Salvienbänder. Auch wir haben 8 verschiedene Sorten in die Mischung aufgenommen. Durch die kleinen Unterschiede in Blütenfarbe und Form sowie der Blühzeit entsteht ein abwechslungsreicher und lange anhaltender Blütenflor. Unterschiedlich violette Schattierungen erzeugen keine monotone Pflanzung, sondern eine gewisse Dynamik.  Der Blüten-Salbei Salvia nemorosa ist, egal in welcher Sorte, eine traumhafte Bienenweide. Unzählige Bienen, Schmetterlinge und andere tummeln sich von Ende Mai bis in den Juli an den Blüten. Wenn die Blütenstände direkt nach der Blüte zurückgeschnitten werden, kann man im September sogar eine zweite Blüte bewundern. Der Boden sollte locker und nur mäßig feucht sein, Staunässe wird nicht vertragen. Alle Salbeiarten wachsen horstig und aufrecht und haben längliche Blütenähren.

Die Sommer-Aster Aster x frikartii ist eine robuste und reichblühende Kreuzung. Die langen Blütenstiele werden gern zum Schnitt genutzt, wirken aber vor allem im Beet sehr schön. Die Blütezeit ist von August bis September. Mit etwa 80 Zentimetern Wuchshöhe steht sie gut sichtbar über den anderen Begleitstauden. Durch ihre langen Blütenstiele sollte sich auch am besten zwischen andere Stauden gepflanzt werden, da sich die Blüten nur im oberen Bereich befinden und so die Stiele etwas kahl wirken. Mit vorgesetzten Stauden lassen sich die unteren Bereiche gut kaschieren. In einer Staudenmischung ist das aber sowieso gegeben. Die Sommer-Aster fühlt sich auf durchlässigen, leicht kalkigen Boden in voller Sonne.

Gleich zwei Iris barbata Arten haben ihren Weg in die Mischung gefunden. Zum einen die Iris barbata elatior, die hohe Bart-Iris oder auch Schwertlilie und die Iris barbata media, die mittelhohe Bart-Iris. Die mittelhohe ist hier eine Sorte mit dunkelvioletten, fast schwarzen Blüten. Mittelhoch bedeutet in dem Fall, etwa 60 Zentimeter. Von April bis Ende Mai ist die Blütezeit. Die hohe Bart-Iris dagegen ist eine rein weiße Sorte und bildet einen angenehmen Kontrast. Die Elatior - Iris wird bis etwa 80 Zentimeter hoch und blüht von Mai bis Juni, also im Anschluss an die kleine Schwester. Beide Iris barbata Arten fühlen sich auf Trockenen bis frischen Böden wohl und eignen sich prima für Beete mit Wildstaudencharakter.

Eine geheimnisvolle und seltene Erscheinung ist die gefüllte Akelei namens black barlow. Die dunkellila Blüten sind leicht nickend und zeigen sich von Mai bis Juli. Besonders neben den weißblühenden Iris sehen sie sehr gut aus. Sie werden um die 60 Zentimeter hoch und fühlen sich im sonnigen bis absonnigen Garten wohl.

Also Bodendecker kommt unter anderen fast schon ein Klassiker zum Einsatz. Die Bergminze Calamintha nepeta . Die nur etwa 30-40 Zentimeter hohen Stauden verströmen auch ohne Blüten einen intensiven Duft, wenn der Wind durchweht. Wenn die Blüten dann ab Juli das Licht der Welt erblicken, locken sie unzählige Insekten an die sich am Nektar laben. Der Gärtner kann sich aber noch daran erfreuen, denn man kann die Blätter wunderbar als Tee verwenden.

 

„Nicht ganz so Früh“-Blüher

Die passende Blumenzwiebelmischung soll normalerweise die Blütezeit etwas ausdehen, in diesem Fall bieten die Geophyten vor allem gestalterische Aufgaben. Sie unterstützen die Staudenmischung farblich und mit anderen Formen. Sie besteht aus zwei Allium- und zwei Tulpenarten. Die beiden Alliumarten, zu Deutsch Zierlauch, blühen nach einander von Ende Mai bis in den Juli. Der Purpur-Kugellauch Allium aflatunense blüht von Mai bis Juni und hat große, purpurfarbene Blütenbälle. Diese sollen die „Bälle“ der BallsportARENA symbolisieren. Der Granat-Kugellauch Allium Atropurpureum schließt sich in der Blühfolge an. Dessen Blüten sind dunkelweinrot aber nicht kugelrund sondern eher halbkugelig. Beide Arten werden etwa 80 Zentimeter hoch. Im farblichen Kontrast dazu stehen zwei Tulpenarten die ihre reinweißen Blüten im April bis Mai zeigen.

Standort und Pflege

Die BallsportARENA-Staudenmischung ist für sonnige und eher trockene Standorte entwickelt worden. Der Boden sollte locker und durchlässig sein, auch mineralischere Substrate eignen sich gut dafür.

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