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Mulchfolie - von der Industrie angepriesen, bei Staudenmischpflanzungen ungeeignet

Wildkräuter sind unbeliebte Begleiter in allen Pflanzungen, so auch in Staudenmischungen. Mulchfolien, mit Zersetzungseffekt nach einigen Jahren, bietet der Handel als Pflegeerleichterung an. Doch hilft das auch bei Staudenmischplanzungen? Die artenreichen Staudenmischungen, zusammengesetzt aus Pflanzen, die unterschiedliches Ausbreitungsverhalten haben, sind nicht zu vergleichen mit Gehölzflächenpflanzungen aus einer einzigen Art. Aufgrund wiederholter Anfragen haben wir im Rahmen einer Untersuchung zu verschiedenen Mulchmaterialen im Jahr 2012 ein Gemeinschaftsprojekt mit der Lehr-und Versuchsanstalt für Gartenbau in Erfurt (LVG Erfurt) einen wissenschaftlichen Test von Mulchvlies in Staudenmischpflanzungen initiiert. Von uns gestellt wurde ein abbaubares Mulch-/Unkrautvlies eines namhaften Gartenbaubedarfshändler sowie die Dresdner Staudenmischung Magic Blue. Die Ergebnisse des mehrjährigen Tests sind in der Gartenpraxis 02/2017 von Cornelia Pacalaj (LVG Erfurt) dargelegt.

Fazit ist: Die Verwendung von Mulchfolien- / Unkrautvliesen in Staudenmischpflanzungen ist nicht zu empfehlen.

Abgesehen von der langsamen Zersetzung der Vliese und fehlender Ausbreitungsmöglichkeit für Stauden, die bodennah wachsen, sammelt sich bei den winterharten und gerade einziehenden Stauden genau an der Pflanzstelle und Vliesdurchdringung auch das Unkraut und kann nicht ohne Beschädigung der Pflanze beseitigt werden. Daher empfehlen wir auch nach eingehender Untersuchung den Einsatz von Mulchfolien / Unkrautvliesen in Staudenmischpflanzungen nicht. Für geringeren Aufwuchs von Saatunkräutern und zur Haltung der Bodenfeuchte empfehlen wir die Aufbringung von Mineralmulch.

 

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